SÜDTIROL

Wenn man an Südtirol denkt, so kommen zuallererst die Berge in den Sinn. Und damit liegt man auch nicht so falsch. Das Ortler-Massiv macht einen Großteil der westlichen Hälfte der Region aus. Der höchste Berg? 3.905 Meter hoch.

Egal ob mit dem Auto oder mit dem Rad, erklimmt man das Stilfserjoch so sieht man Berge, Berge, Berge soweit das Auge reicht. Der Ortler im Westen, die österreichischen Alpen im Norden und die Schweizer Berge im Osten. Auch gegen Süden verdecken die 3.000er jeglichen Blick auf den Rest Norditaliens. Für Mountainbiker und Bergsteiger ist die Region somit das reinste Paradis.

Empfehlen lassen sich vor allem sämtliche Routen, die von Sulden aus gehen: Mit dem Lift kann man auch im Sommer die ersten 400 Höhenmeter überwinden, um dann auch in diesen hohen Bergen gemütliche Wanderungen machen zu können. Der Weg vom Kanzellift zur Düsseldorferhütte ist mit dem richtigen Schuhwerk für fast alle Wanderer überwindbar.

Für sämtliche Tierliebhaber gibt’s außerdem Kühe und Schafe sowie auch Schmetterlinge zu sehen. Für Blumeninteressierte gibt es ebenfalls eine große Auswahl – bitte trotzdem nicht pflücken.

Und wie bereits gesagt, kann man auch vom Stilfserjoch schöne Routen gehen, vielleicht noch ein bisschen nach oben, um einen noch besseren Ausblick genießen zu können. Geht man den Weg an der Dreisprachenspitze vorbei Richtung Norden, dann kommt man außerdem an Festungsruinen aus dem 1. Weltkrieg vorbei. Direkt am Grat entlang verlief im Gebirgskrieg nämlich die Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Es war im Laufe dieses Kriegs, dass Südtirol von Österreich zu Italien überging.

BOZEN

Die entzückendste Stadt ist – meiner Meinung nach – Bozen. Liegt Meran zwar etwas näher am Nationalpark Stilfserjoch, so überzeugt der kleine Altstadtkern nur bedingt. Bozen bezaubert mit vielen kleinen Boutiquen, einem Markt mitten im Zentrum und dem geschäftigen Treiben von Touristen sowie einheimischen.

Wer sich guten Wein und Bruschetta in einem etwas ausgefalleneren Lokal schmecken lassen möchte, sollte auf jeden Fall die Fischbänke besuchen: eine ehemalige Fischvitrine mit viel Schnick-Schnack umgebaut zur Boho-Kneipe. Nur eilig sollte man’s nicht haben.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s